FAQ
Worin besteht Ihre Arbeit?
Im Zentrum meiner Arbeit steht die Probe als physischer, mentaler und kollektiver Prozess.
Beeinflusst Ihre Anwesenheit den Probenablauf?
Nein.
Alle Projekte werden im Vorfeld mit der jeweiligen Institution abgestimmt. Positionen, Bewegungsradius und Arbeitsbedingungen sind vorab definiert.
Die Probe hat stets Vorrang vor der fotografischen Arbeit.
Warum arbeiten Sie ausschließlich in Schwarzweiß?
Die Reduktion auf Schwarzweiß lenkt die Wahrnehmung von Atmosphäre hin zu Präsenz, Geste und Konzentration.
Durch die Verringerung visueller Information treten körperliche und individuelle Aspekte des Probenprozesses deutlicher hervor. Diese Reduktion ist konstitutiv für die Arbeit.
Wie unterscheidet sich Ihr Ansatz von dokumentarischer oder PR-Fotografie?
Die Arbeit ist weder Dokumentation noch Imageproduktion.
Sie versteht sich als beobachtende Praxis, die auf Zeit, Nähe und Vertrauen basiert.
Aufgrund meiner eigenen musikalischen Ausbildung bin ich mit Probenstrukturen, musikalischen Abläufen und den internen Dynamiken orchestraler Arbeit vertraut. Im Fokus stehen nicht Effizienz oder Ergebnis, sondern Aufmerksamkeit, Präsenz und Wahrnehmung.
Unter welchen Bedingungen werden Fotografien veröffentlicht?
Veröffentlichungen erfolgen ausschließlich nach schriftlicher Zustimmung der Institution sowie der abgebildeten Personen.
Was geschieht mit nicht freigegebenem Material?
Nicht freigegebene Aufnahmen werden entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen vollständig gelöscht.
Arbeiten Sie international?
Ja.
Wie werden Honorare kalkuliert?
Das Honorar orientiert sich an den finanziellen Möglichkeiten des Orchesters/der Institution.
Wie viele Fotografien entstehen pro Projekt?
Es existiert keine feste Bildanzahl. Jedes Projekt mündet in eine kuratierte Auswahl, die sich aus dem jeweiligen Probenprozess entwickelt und als geschlossene Werkgruppe verwendet werden kann.
Ist die Anwesenheit weiterer Fotograf:innen möglich?
Ja.